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Zielsetzung Das Qualitätssicherungsverfahren verfolgt das Ziel, die ärztlichen Beratungsgespräche aus Patientinnensicht abzubilden und die Umsetzung des Shared-Decision-Making-Konzepts in der Beratung der Patientinnen zu erfassen. Hierbei hat die Projektgruppe einen Schwerpunkt auf das aktive Informationsverhalten der Ärzte gesetzt, da sie aufgrund von Patientinnenaussagen hier ein deutliches Verbesserungspotential annimmt und dieser Aspekt die Voraussetzungen für eine Qualitätssicherung erfüllt. Für das Verfahren werden empirisch fundierte Qualitätsindikatoren gemessen, mit denen die Versorgungsqualität einrichtungsbezogen ermittelt werden kann. Es handelt sich um sogenannte implizite, voneinander unabhängige Urteilsdimensionen der betroffenen Patientinnen, die sie als inhaltliche Entitäten wahrnehmen und behandeln. Damit wird sichergestellt, dass Qualitätsaspekte erfasst werden, die Patienten einheitlich implizit verwenden, ohne dabei redundant zu sein. Auf Grundlage der Ergebnisse der Befragung erhalten teilnehmende Krankenhäuser Rückmeldungen darüber, inwieweit diese Aspekte aus Sicht der Patientinnen in den Beratungsgesprächen umgesetzt wurden. Die teilnehmenden Krankenhäuser erhalten ihre eigenen Ergebnisse im bundesweiten Vergleich zu den Ergebnissen aller anderen teilnehmenden Krankenhäuser. Die Auswertungen können für das interne Qualitätsmanagement zur Verbesserung der Beratung und Einbeziehung der Patientinnen genutzt werden. |