BQS-Institut für Qualität & Patientensicherheit

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Themen des Workshops

1. BQS-Workshop | 24.09.2010

DIE VORTRÄGE

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Fragen der Qualitätssicherung von ärztlichen Beratungsgesprächen mit Frauen mit Brustkrebs genießen hohe Aufmerksamkeit bei den Verantwortlichen in den Krankenhäusern. Dies zeigt eindrucksvoll die Teilnahme von über 50 Vertretern interessierter Krankenhäuser am BQS-Workshop zu den Ergebnissen der Pretests.

 

Dr. med. Steffen Handstein, Chefarzt der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Brustchirurgie am Städtischen Klinikum Görlitz

 

VERGLEICHENDE QUALITÄTSSICHERUNG ÄRZTLICHER BERATUNGSGESPRÄCHE

Die Beratung ist von zentraler Bedeutung für die gesamte Behandlung. Vor dem Hintergrund der geringen Anteile rekonstruktiver Operationsverfahren an allen Operationen haben sich die Projektgruppenmitglieder bei der Entwicklung des Verfahrens entschieden, den Einbezug der Patientinnen in die Entscheidung in den Fokus eines eigenen Verfahrens der vergleichenden Qualitätssicherung zu stellen.

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Dr. Norbert Birkner, Projektleiter am BQS-Institut

 

VORSTELLUNG DES BQS-MAMMA-CA-FRAGEBOGENS UND DER BQS-QUALITÄTSINDIKATOREN

Bei der Entwicklung des BQS-Mamma-Ca-Fragebogens beschritt das BQS-Institut neue Wege. Erstmals wurden die Qualitätsziele aus empirisch (faktorenanalytisch) abgeleiteten Qualitätsdimensionen abgeleitet. Die Studienergebnisse zeigten zudem die hohe Relevanz der BQS-Qualitätsindikatoren für die Krankenhausgesamtbewertung der Patientinnen.Top

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Elke Schäfer, Projektleiterin am BQS-Institut

 

GESAMT- UND KRANKENHAUSAUSWERTUNG DER PATIENTINNENBEFRAGUNG IN DER MAMMACHIRURGIE

Auch die Ergebnisdarstellung des Qualitätssicherungsverfahrens ist innovativ. Alle Krankenhausergebnisse lassen sich mittels z-Werte-Profil, Boxplots und Balkendiagrammen übersichtlich und auf einen Blick erfassen. Zusätzlich werden die Ergebnisse auf Ebene der Qualitätsindikatoren und der einzelnen Items detailliert aufgeführt. So können die Krankenhausergebnisse zur Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen analysiert werden. Top

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Dr. med. Birgit Zilch-Purucker, Psychoonkologin am Evangelisches Krankenhaus Wesel

 

BERICHT EINES TEILNEHMENDEN KRANKENHAUSES

Dr. Zilch-Purucker war im Ev. Krankenhaus Wesel für die Koordination und Umsetzung verantwortlich. Sie berichtet über ihre Erfahrungen, die sie in den beiden vom BQS-Institut durchgeführten Pretests gesammelt hat. Sie beschreibt den Ablauf der Patientinnenbefragung und diskutiert die Befragungsergebnisse aus der Krankenhausauswertung. Dr. Zilch-Purucker hat ihre Erfahrungen frei vorgetragen.

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Dr. med. Martina Dombrowski, Chefärztin im Brustzentrum des Ev. Waldkrankenhaus Spandau, Berlin

 

ERGEBNISSE DER BEFRAGUNG – NUTZEN FÜR DAS KRANKENHAUS

Die Befragungsergebnisse werden im Ev. Waldkrankenhaus Spandau für die Schulung bzw. Weiterbildung der Ärzte genutzt. Im Selbstverständnis von Ärzten hat eine gelungene Arzt-Patienten-Beziehung eine hohe Bedeutung. Partizipative Entscheidungsfindung als akzeptiertes Model in der Arzt-Patient-Beziehung stellt hohe Anforderungen an die kommunikativen Fähigkeiten. Dennoch werden kommunikative Fertigkeiten in der universitären Ausbildung der Ärzte vernachlässigt.

Durch die Analyse der Befragungsergebnisse erfahren die Ärzte, welche Dimensionen ein gelungenes Gespräch hat. Eine gelungene Kommunikation steigert die Arbeitszufriedenheit des Arztes und sein Selbstwertgefühl. Top

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Cordula Mühr, Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppe e.V.

 

ERGEBNISSE DER BEFRAGUNG AUS SICHT DER PATIENTINNEN

Die Patientenverterinnen versprechen sich viel von einer breiten Anwendung des vorliegenden Befragungsinstruments. Von den Patientinnen wird die Kommunikation, Information und Entscheidungsteilhabe vielfach als besonders defizitär beschrieben. Die ersten Ergebnisse der Befragungen im Pretest zeigen konkrete Anhaltspunkte für Qualitätsverbesserungen. Systematische Befragungen helfen, bei der Qualitätssicherung die Patientinnensicht explizit einzubeziehen. Top

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